Öffnungszeiten der Galerie:

Mittwoch, Donnerstag und Freitag:

16.00 - 19.00 Uhr

Samstag:

12.00 - 18.00 Uhr


Adresse:

Rosenstraße 37
70182 Stuttgart


Mitgliedschaft

Künstlermitgliedschaft

Als Künstlermitglied haben Sie die Möglichkeit, Ihre Werke über INTER ART zu veröffentlichen und auszustellen.
Wenn Sie Interesse an einer Künstlermitgliedschaft haben, reichen Sie Ihre Arbeiten bei uns ein. Diese werden durch eine Jury geprüft.

Fördermitglied

Jeder Kunstinteressierte kann Fördermitglied werden. Als Fördermitglied unterstützen Sie den INTER ART e.V. und dessen Aktivitäten. Sie werden regelmäßig über Ausstellungen und andere Veranstaltungen informiert und bestimmen im Rahmen der Mitgliederversammlungen über die Geschicke des Vereins mit.

Jahresbeiträge für Künstler- und Fördermitgliedschaften

  • Erwachsene         50,- €
  • Studenten           30,- €
  • Familien              60,- €
Als Mitglied erhalten Sie darüberhinaus eine Jahresgabe von einem unserer INTER ART Künstler.

Mitgliedsantrag herunterladen

Mitgliedsantrag

 
C' est l' art

Herzliche Einladung zur Ausstellung von Gert Fabritius

„Tagebuch- und Blatt-Aufzeichnungen eines Unbefugten“

 

Vernissage: Donnerstag (!), 23.01.2020, 20 Uhr

Begrüßung: Christina Knauer, Erste Vorsitzende

Einführung: Dr. Ingeborg Szöllösi, Südosteuropa-Referentin im Deutschen Kulturforum östliches Europa

Austellungsdauer: Fr 24.01.2020 – So 23.02.2020

 

in Zusammenarbeit mit

Gert Fabritius

Fabritius
TEMPUS FUGIT

 

Kontaktdaten

Adresse: AtelierHaus, Stuttgart/Zuffenhausen 70435

E-Mail: g.fabritius@t-online.de

www.per-seh.de/galerie/gert-fabritius

 

Vita

Geboren 21.02.1940 in Bukarest

1961

Studium an der Staatlichen Kunstakademie

Klausenburg, Siebenbürgen (Meisterklasse)

1968–1977

- Illustrator für Buch- und

Zeitschriftenverlage in Bukarest

- stellvertretender Leiter d. Friedrich-Schiller-Hauses

- Teilnahme an der internationalen Buchkunst-Ausstellung Leipzig

- Berufsverbot und Umzug nach Westdeutschland

1978

Kunsterzieher am Heinrich-Heine-Gymnasium, Nellingen-Ostfildern

1978–2003

Ausstellungen: Berlin, Göteborg, Stuttgart, Hamburg, Düsseldorf, Mainz, Regensburg, München

1997

Lovis-Corinth-Sonderpreis, Regensburg, Kunstforum

Ostdeutsche Galerie

2012

Siebenbürgischer Kulturpreis Dinkelsbühl

 

Wichtige Einzelausstellungen

2004 Altonaer Museum Hamburg (Katalog)

2007 Museum Kleihuesbau Kornwestheim (Katalog)

2008 10. Feb. Vernissage der neuen Altargestaltung der Bartholomäuskirche in Markgröningen

2009 „Eben-Bilder“, 40 Porträts in der Leonhardskirche Stuttgart (Katalog)

2010 Museum Kleihuesbau Kornwestheim (Katalog)

2011 „Mythos Heimat – Heimat im Mythos“ Donauschwäbisches Zentralmuseum Ulm (Katalog)

2012 „Schnittpunkt Heimat“ Kunstgewölbe in der Historischen Spitalanlage, Dinkelsbühl

2013 Galerie per-seh Hannover (Katalog)

2018 HAP Grieshaber & Gert Fabritius „Biblische Geschichten-Parabeln des Gegen-Wärtigen" Museum Kornwestheim

www.interart-stuttgart.de/kuenstler

MEMORIA GERMANIA

Markant und klar - Der Künstler Gert Fabritius

„Ein Wanderer hat immer die Heimat bei sich!“ Und ein Wanderer ist Gert Fabritius. Seine Heimat ist entweder „transportabel“ – oder gar nicht!

1940 in Bukarest geboren, in Mühlbach aufgewachsen und 1957 nach Klausenburg verschlagen, ist bereits seine Kindheit und Jugend bewegt. Im Gymnasium und auf der Kunstakademie „Ion Andreescu“ in Klausenburg werden ihm „großartige Seherlebnisse“ zuteil, die er in Zeichnungen und Holzschnitten künstlerisch verarbeitet. Den Roman Die Brücke über die Drina von Ivo Andrić illustriert er in vier Holzschnitten – und legt diese als Diplomarbeit vor. Brisanz und Relevanz des Themas beeindrucken seine Professoren – die Arbeit wird angenommen. Beachtung finden auch seine Illustrationen für die Tribuna. In der rumänischen Wochenzeitung erscheinen erstmals Texte von Franz Kafka mit Radierungen von Fabritius. Die Öffentlichkeit ist von seinen Zeichnungen und Holzschnitten überzeugt. Das ändert sich auch in Bukarest nicht, wo er ab Herbst 1967 für die deutsche Tageszeitung Neuer Weg und den deutschen Kriterion Verlag tätig ist. Als Buchillustrator stößt er hier allerdings zum ersten Mal auf Ablehnung. Die Gründe sind absurd, die Zustände im sozialistischen Rumänien kafkaesk. Und es wird sich bis zu seiner Ausreise nach Deutschland nicht ändern: Die Außenwelt wird immer fremder, die Kollektivparanoia immer unerträglicher. Kunstprojekte scheitern – Fabritius’ Werke werden aus Ausstellungen entfernt, Einzelausstellungen und Poesieclubs boykottiert.

Sein Name wird in Neuauflagen von Büchern, die er illustriert hat, gestrichen.

Die Entscheidung, nach Deutschland auszureisen, fällt 1977. Fabritius’ letztes Bukarester Projekt ist die Illustration der Buches Die Mausefalle von Christian Morgenstern. Morgensterns Satz „Froh genießt das Tier der neuen Heimat, ohne sie zu scheuen“ leitet über in die nächste Lebensphase. Als freischaffender Künstler in den Bereichen Holzschnitt, Zeichnung, Malerei und Installation kann er seine Werke im In- und Ausland ausstellen (Regensburg, Leipzig, Darmstadt, Köln, Stuttgart, Göteborg, Valparaiso, Marburg, München, Cleveland, Berlin, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt a. M., Wittenberg u. a.). Sie bereichern viele Sammlungen (Deutsches Historisches Museum Berlin, Villa Merkel Esslingen, Kunsthalle Hamburg; Sammlung Daimler Benz AG in Stuttgart, Kunstmuseum Tampere/Finnland, Kunstmuseum Bukarest/Rumänien, Kunstmuseum Königsberg/Kaliningrad, Russland, Städtische Sammlung Velenje/Slowenien, Gerhard-Walz-Stiftung Budapest/Ungarn, Sammlung Gilkey, Portland Art Museum/Oregon, USA). 1997 wird Gert Fabritius mit dem Sonderpreis zum Lovis Corinth-Preis 1997 und 2012 mit dem Siebenbürgischen Kulturpreis geehrt.

Gert Fabritius – der Wanderer, wohin kehrt er immer wieder zurück? Zur Linie. Markant und klar.

© Ingeborg Szöllösi

(aus der Zeitschrift „Spiegelungen“, Heft 2/2018)

 

MEDUSA
O FORTUNA
Mein Testament

Vorschau

Gruppenausstellung "Das Tier in mir"

Vernissage: Freitag, 28.02.2020, 20 Uhr

Ausstellungsdauer: 29.02. - 21.03.2020

 

Lange Nacht der Museen 21.03.2020


Bizarre Basare

Wechselnde themenbezogenen Werkgruppen aller künstlerischen Disziplinen

immer samstags 12 - 18 Uhr